Magdeburg zwischen Wiederaufbau und Gegenwart
1947
Durch den SMAD-Befehl Nr. 180 vom 21. Juli 1947 wird die Provinz Sachsen-Anhalt in Land Sachsen-Anhalt umbenannt.
1951
Der erste Neubau im Zentrum Magdeburgs nach 1945, das Wohnhaus Ecke Keplerstraße/Otto-von-Guericke-Straße ist fertiggestellt.
Das ehemalige Krupp-Gruson-Werk erhält den Namen „Schwermaschinenbau Ernst Thälmann“. Die Maschinenfabrik Buckau-R. Wolf wird in „Schwermaschinenbau Karl Liebknecht“ umbenannt.
1952
Das Land Sachsen-Anhalt wird aufgelöst. Vorwiegend auf seinem Territorium entstehen die Bezirke Magdeburg und Halle.
Ottersleben wird eingemeindet.
1955
Der Dom öffnet wieder seine Pforten.
Die ersten Mieter ziehen in 60 Wohnungen der Karl Liebknecht Siedlung ein.
Die Großgaststätte „Stadt Prag“ wird eröffnet.
1958
Die Ruine des Stadttheaters am Bahnhof wird gesprengt.
Das Städtische Puppentheater in der Warschauer Straße wird eröffnet.
Der Barleber See ist Naherholungszentrum.
1961
Die Hochschule für den Schwermaschinenbau erhält den Status einer Technischen Hochschule. Sie trägt den Namen „Otto von Guericke“.
1962
Die ersten Telemann-Festtage finden statt.
1965
Louis Armstrong gibt in der Hermann-Gieseler-Halle ein Konzert.
Der 1. FC Magdeburg wird gegründet.
1970
Auf dem Alten Markt wird der Brunnen Till Eulenspiegel von Heinrich Apel aufgestellt.
1974
Der Verkehr auf dem Magdeburger Ring wird bis zur Halberstädter Straße freigegeben.
1977
Im Kloster Unser Lieben Frauen wird die Konzerthalle "Georg Philipp Telemann" eröffnet.
1986
Auf dem Gelände der Medizinischen Akademie wird der Grundstein für den Neubau des Instituts für Neurobiologie und Hirnforschung der Akademie der Wissenschaften gelegt.
1987
Die TH „Otto von Guericke“ erhält den Staus einer Technischen Universität.
1989
Tausende Menschen demonstrieren auf dem Domplatz für Freiheit und Demokratie.
1990
Magdeburg wird Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt und Mitglied des Deutschen Städtetages.
Dr. Willi Polte wird zum Oberbürgermeister gewählt.
Ein Feuer richtet im Großen Haus der Bühnen der Stadt Magdeburg schweren Schaden an.
1991
Die Städtischen Gewächshäuser heißen wieder Gruson-Gewächshäuser.
Als letzte sowjetische Truppeneinheit verläßt die 3. Stoßarmee Magdeburg.
1992
Die Fachhochschule Magdeburg wird offiziell gegründet.
1993
Die letzte noch betriebene Steinkokerei Ostdeutschlands, die Magdeburger Großgaserei, wird stillgelegt.
In der Stadthalle findet die Festveranstaltung zur offiziellen Zusammenführung der Medizinischen Akademie, der TU und der Pädagogischen Hochschule zur Otto-von-Guericke-Universität statt.
In Beisein von Bundespräsident Richard von Weizsäcker wird die touristische „Straße der Romanik“, die durch Sachsen-Anhalt führt, feierlich eröffnet.
1997
Das durch einen Brand 1990 zerstörte Theater der Landeshauptstadt am Universitätsplatz wird wieder eröffnet.
Die Bördelandhalle wird an der Berliner Chaussee als neue Kultur- und Sportstätte Magdeburgs eingeweiht. Bis zu 7.500 Besucher können hier Spiele des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg, Konzerte und Veranstaltungen jeder Art erleben.
1999
Magdeburg ist Gastgeber der 25. Bundesgartenschau. Auf dem Gelände der ehemaligen Kasernen der Roten Armee am Jerichower Platz wird ein 100 Hektar großes Areal völlig neu gestaltet und erwartet als Elbauenpark die Besucherinnen und Besucher.