500 Jahre BiBo - 34. Landesliteraturtage: Grenzen.Los.Lesen.
Grenzüberschreitend und Perspektivwechsel
Die Formate der Beiträge umfassen Buchlesung, Lese-Konzert, Stand-up-Performance und Lesebühne bis hin zur Wanderung durch den Park. „Grenzen.Los.Lesen.“ haben Sachsen-Anhalts Literaturschaffende in ganz unterschiedlicher Richtung interpretiert: Geht es den einen um das Überschreiten realer räumlicher Grenzen, richtet sich die Perspektive bei anderen auf innere Grenzgänge, biografische Bruchlinien und die Lust am Erkunden fantastischer Welten.
Die Eröffnung der Landesliteraturtage wird am 21. März um 18:00 Uhr im Gesellschaftshaus mit der Konzert-Performance „Leuchten über der Stadt“ des „Ensemble Megaphone“ gefeiert. Der Hallenser Landesarchäologe Harald Meller stellt seinen Bestseller „Die Evolution der Gewalt“ gemeinsam mit Co-Autor Kai Michel vor. Das Gemeinschaftswerk von Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen versteht sich als grundlegender Beitrag zur Menschheitsgeschichte.
Das Finale der Landesliteraturtage fällt schließlich mit der ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken zusammen und wird in der Stadtbibliothek als Aktionstag „Lesen – Lauschen – Leute treffen“ begangen. Eng verbunden damit sind die Lesungen in Schulen und Horten sowie für jüngere und ältere Schulkinder in den Einrichtungen der Stadtbibliothek. Sie umfassen die Hälfte des Gesamtprogramms und ermöglichen jungen Lese-Fans die Begegnung und den Austausch mit Autorinnen und Autoren.
Die Landesliteraturtage 2025 werden durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.